Arnika

Man muss hoch hinaus, um an Arnika zu kommen. Die Pflanze heisst auch “Bergwurz” und wächst in Höhen oberhalb von 800 Metern. Sie blüht im Juli/August und verwandelt die Bergwiesen in wunderbare blaue Teppiche. Sie ist schön anzusehen, die Arnika und sie hat noch einen Beinamen: “Erste Hilfe-Kraut”. Pfarrer Kneipp nennt die Heilwirkung der Arnika “zauberhaft”. Er gurgelte angeblich jeden Tag damit. Und Johann Wolfgang von Goethe trank Arnikatee für sein Herz. Arnika hat als Heilpflanze eine gewaltige Bandbreite in seiner Wirkung.

Wo Ihnen die Wirkung der Arnika hilft

  • Bei der Heilung von Wunden
  • Bei Zerrungen
  • Bei Muskel- und Sehnenriss
  • Quetschungen und Blutergüsse können Sie damit lindern
  • Verstauchungen sind weniger schmerzhaft
  • Bei oberflächlichen Venenentzündungen
  • Bei Entzündungen im Mund- und Rachenraum
  • Bei Rheumatischen Beschwerden
  • Bei Gelenkschmerzen
  • Bei Krämpfen
  • Bei Fieber
  • Bei Durchfall
  • Bei Herz- und Kreislaufbeschwerden
  • Bei Ekzemen

Die heilkräftigen Inhaltsstoffe der Arnika

  • Ätherische Öle
  • Bitterstoffe
  • Flavone
  • Procyanidine
  • Kampfer
  • Flavonoide
  • Beta-Sitosterol
  • Inulin
  • Astragalin
  • Isoquerzetin

Zwei Rezepte mit Arnika

Arnikatee

Zutaten:
Zwei Teelöffel getrocknete Blüten, ein Viertelliter Wasser.

Zubereitung:
Das wasser zum Kochen bringen und die getrockneten Arnikablüten damit übergiessen. Zehn Minuten ziehen lassen, dann abseihen und in kleinen Schlucken ungesüsst trinken.

Wie Sie Arnikatinktur selber herstellen